albtips.de – Wandern im Biosphärengebiet

Schwäbische Alb – Wandern, Radfahren, Wanderreiten und Genießen

Archiv: September 2009

Abendspaziergang: Vom Scheibengipfel zur Achalm

Donnerstag, 24. September 2009, von:

Ein besonderes “Herz”stück des Biosphärengebiets Schwäbische Alb ist der Zeugenberg Achalm. Die Achalm bezeugt, dass der Albtrauf vor Urzeiten einmal weiter nördlich verlief und sich stets ein klein wenig weiter nach Süden zurückzieht. Kurz: Die Alb bröckelt.

Die einfachste Variante, den Achalmgipfel (707 m ü. NN.) zu erklimmen, bietet sich vom Parkplatz am Scheibengipfel. Man fährt in Reutlingen das Königsträßle hinauf und nach ein paar Serpentinen kommt rechts die Parkmöglichkeit.

Von dort gibt es mehrere Wege hinauf, entweder fast direkt über den Wiesenweg oder über das Achalm Hotel und Restaurant. Welche Variante man auch wählt, es gibt immer ziemlich steile Abschnitte. Doch in einer halben Stunde sollte der Aufstieg zu schaffen sein. Oben vom Aussichtsturm (721 m ü. NN.) hat man in alle Richtungen freie Sicht auf die Umgebung: den Albtrauf von der Teck und dem Hohenneuffen bis hin zum Roßberg und gegenüber bis nach Stuttgart. Grillstelle vorhanden.

Open Air: Nebelhöhlen-ROCK am 26.9.2009

Dienstag, 22. September 2009, von:
26. September 2009

Schon am kommenden Samstag findet zum ersten Mal das Open-Air Nebelhöhlen-ROCK statt.

Direkt bei der Genkinger Nebelhöhle werden auf einem riesigen Areal mit Campingplatz die Bands Kissin Dynamite, Four Roses, Scarlet Drawl und Deadly Embrace spielen – und zwar für einzigartige 8 Euro (VVK) bzw. 10 Euro (ABK) – bei jedem Wetter.

Alle weiteren Infos unter:
» www.rock-nebelhoehle.de

Kunst im Schloss … 09 – Schloss Lichtenstein

Dienstag, 22. September 2009, von:
17. Oktober 2009bis18. Oktober 2009

Über 30 Künstler und Kunsthandwerker stellen bei “Kunst im Schloss … 09″ ihre Werke aus. Für das leibliche Wohl ist ebenso gesorgt wie für ein feuriges und getanztes Rahmenprogramm.


Ausstellung und Verkauf:

Sa. 17.10.2009 … 12.00 – 19.00 Uhr
So. 18.10.2009 … 11.00 – 18.00 Uhr
Schloss Lichtenstein, 72805 Lichtenstein

» www.schloss-lichtenstein.de (unter “Aktuell”)

Rund um Schloss Lichtenstein bieten sich zahlreiche Wanderungen und Spaziergänge entlang der Wanderwege HW1 und HW5 an.

Rundwanderung: Lautertal – Tiefental – Steighöfe – Burg Derneck

Sonntag, 20. September 2009, von:

Diese kleine Runde ist eine relativ kurze und gemütliche Halbtagestour (ca. 2 Stunden). Sie startet am Wanderparkplatz im Lautertal unterhalb der Burg Derneck direkt nach der kleinen Lauterbrücke rechts an der Straße nach Münzdorf.

Man geht vom Parkplatz aus ein kurzes Stück die Asphaltstraße Richtung Münzdorf hinauf, bis man rechts in einen Schotterweg (braunes Schild “AV Wanderheim Burg Derneck”) einbiegt. Kurz davor geht ein schmaler Pfad direkt zur Burg Derneck, die wir aber erst auf dem Rückweg besuchen.

Der Schotterweg geht mehr oder weniger immer geradeaus, nach einiger Zeit kommt ein Abzweig nach rechts, den man ignoriert. Hier beginnt das Tiefental, welches stetig aber gemütlich ansteigt. So gelangt man durch dieses für die Alb so typische Tal zwischen Hangschluchtwäldern und Kalkfelsen hinauf auf die Albhochfläche.

Sobald sich der Wald etwas gelichtet und man die Hochfläche fast erreicht hat, führt nach rechts leicht aufwärts ein breiter Wiesenweg über eine Wacholderheide (beim Krähenberg).

Der Weg trifft auf einen Schotterweg, dem man nach rechts folgt. Dieser mündet in eine Asphaltstraße, wo man ebenfalls nach rechts geht. In der Ferne sieht man schon die Steighöfe und dahinter den Wasserturm von Dürrenstetten. Man mag gar nicht glauben, dass dazwischen das tief eingeschnittene Lautertal liegt.

Bei den Steighöfen gibt es einen schönen Picknickplatz samt Hütte und im Demeterhof nebenan kann man bei Bedarf im kürzlich eröffneten Hofladen das Picknick noch etwas anreichern.

Vom Picknickplatz aus ist der Aussichtspunkt Bürzel ausgeschildert, von dem aus man einen großartigen Blick auf Gundelfingen im Lautertal mit den beiden Burgen Nieder- und Hohengundelfingen hat.

Vom Aussichtspunkt aus geht man zurück bis zur Kreuzung beim Picknickplatz. Dort wendet man sich nach links und biegt dann gleich wieder links auf die Asphaltstraße ab, welcher man einen knappen Kilometer folgt, bis man vor sich eine Hütte sieht. Dort geht ein Schotterweg nach rechts, der gleich wieder eine Linkskurve macht. An der nächsten T-Kreuzung geht man rechts Richtung Wald (Kreuz am Waldrand).

Man geht den Waldweg ein Stück entlang und nach einer Linkskurve biegt man an einer weiteren T-Kreuzung links ab auf einen weiteren breiten Waldweg. Dieser mündet nach einer Weile in eine Wiese, auf die man nicht weiter geht, sondern rechts nach einem Weg sucht, der etwas versteckt und zugewachsen scheint, aber doch noch gut erkennbar ist bei genauerem Hinsehen.

Dieser Weg wird offensichtlich nicht häufig benutzt, dennoch ist der Wegverlauf stets gut erkennbar. Nach einer Weile trifft man auf einen breiten Schotterweg, dem man nach rechts folgt, wo sich der große Grill- und Spielplatz unterhalb der Burg Derneck befindet.

Es geht geradeaus weiter auf dem breiten Weg, den man in der nächsten Linkskurve verlässt, um geradeaus einen schmalen Waldpfad hinauf zu gehen. Nach wenigen hundert Metern kommt von rechts ein Pfad herauf und noch ein paar Schritte weiter steht man vor Burg Derneck (Einkehr), von deren Turm man einen schönen Blick genießen kann.

Von der Burg kommend geht man rechts und gleich wieder rechts die Stufen hinunter (Beschilderung “Wanderparkplatz im Lautertal”). An der Straße angekommen, sind es nur noch ein paar Schritte nach rechts zurück zum Ausgangspunkt.

Länge: ca. 9 km

Rundwanderung: Raichberg – Maria Zell – Hohenzollern – Zellerhorn

Sonntag, 13. September 2009, von:

Ein Klassiker unter den Albtraufwanderungen ist sicherlich diese Tour vom Raichberg (956 m ü. NN) zum Hohenzollern und zurück. Dabei wandert man von der Alb hinunter, dann hinauf zur Burg Hohenzollern und das Ganze zurück (ca. 500 Höhenmeter, ca. 10 km).

Die Wege und Ziele sind gut ausgeschildert, allerdings steht standardmäßig 2 km als Entfernungsangabe bis zur nächsten Zwischenetappe, egal ob es sich tatsächlich um 1,4 km oder 2,8 km handelt.

Burg Hohenzollern und Albtrauf

Start ist beim Wanderparkplatz am Nägelehaus auf dem Raichberg bei Albstadt-Onstmettingen. Das Haus im Rücken geht man dem Wegzeichen blaues Dreieck folgend nach rechts zum Wald, dann durch ein Tal mit einem Pflanzenlehrpfad und hinauf zum Hangenden Stein, wo man auf den HW1 (Wegzeichen roter Balken) stößt, dem man nach links am Albrand entlang folgt.

Hier findet man entlang des Albtraufs einen großen Spalt im Boden, der sich weiter entlang des Weges fortsetzt und später sogenannte Höllenlöcher ausbildet, wo irgendwann einmal die Albkante abbrechen wird. Man folgt dem HW1 bis zu einem Abzweig nach rechts unten Richtung Maria Zell.

Hier geht es auf einem schmalen Serpentinenpfad den steilen Albtrauf hinunter, danach rechts auf einen Schotterweg, der eine Linkskurve macht und dann geradeaus bis zu einer Hütte führt, wo es nach rechts noch ein paar Schritte hinunter bis zur Wallfahrtskapelle Maria Zell mit einem schönen Blick sowohl ins Tal als auch auf die Burg Hohenzollern.

Oberhalb der Kapelle folgt man dem Schotterweg in Richtung Burg bis zu einem Sattelpunkt mit vielen verschiedenen Wegweisern (Hexenlinde, 670 m ü. NN). Von dort geht es stetig hinauf zur Burg Hohenzollern (855 m ü. NN), wo man je nach Belieben die Burg erkunden, an einer Führung teilnehmen oder in die Burgschenke einkehren kann.

Auf gleichem Weg geht man zurück zur Wegkreuzung Hexenlinde und weiter zur Hütte oberhalb der Kapelle Maria Zell (der Beschilderung “Zellerhorn” folgend). Nun geht es stets dem HW1 (roter Balken) folgend wieder steil und in Serpentinen auf die Alb hinauf bis zum Aussichtsfels Zellerhorn. Die letzen Meter führen über Treppen und danach eröffnet sich ein atemberaubender Blick auf das Albvorland und die Burg, auf der man sich soeben noch befand.

Immer weiter folgt man dem HW1 nun wieder am Albtrauf entlang bis zum Backofenfels, von dem man ebenfalls eine schöne Aussicht genießen kann. Dort verlässt man den Albrandweg und nimmt den Wiesenweg quer über die Wacholderheide, der zurück zum Nägelehaus führt.

Wer eine Ganztagswanderung daraus machen möchte, könnte z.B. in Onstmettingen starten und die Strecke über die Wiesen und die Wacholderheide mit in die Wanderung einbeziehen.

Nachtrag:
Eine knapp 16 km lange und als “Deutschlands schönster Wanderweg 2011″ prämierte Variante findet man unter www.traufgaenge.de (inklusive App für’s Smartphone).

Wanderung rund um die Traifelbergfelsen

Samstag, 12. September 2009, von:

Meist nur als Spaziergang unter- und oberhalb der Felsen bekannt, gibt es rund um den Traifelberg viel mehr zu entdecken.

Ausgangspunkt ist der Parkplatz bzw. die Bushaltestelle am Traifelberg. Dort folgt man dem HW1 Richtung Traifelbergfelsen, welcher sich dort in einen Weg “Unter den Felsen” und einen “Über den Felsen” teilt. Letzterer bietet alle paar Meter wunderschöne Ausblicke von den Felsen ins Echaztal und hinüber zum Schloss Lichtenstein.

Vorbei am Rötelstein mit einem ebenso schönen Blick zurück auf die anderen Felsen folgt man stets weiter dem HW1 und ab dem Biegel dem Burgenweg bis zum Burgstein, der nun auch einen Blick in das sich bei Pfullingen öffnende Echaztal und den dort liegenden Georgenberg ermöglicht. Direkt gegenüber liegt der Gießstein.

Beim Burgstein verlässt man die Wanderwege und folgt zunächst der Asphaltstraße nach Holzelfingen. Am Ortseingang bietet sich ein (ausgeschilderter) kurzer Abstecher nach links zur Rapunzellinde an, von der aus man einen schönen Blick über Holzelfingen genießen kann.

Kommt man auf gleichem Wege vom Abstecher zurück geht man geradeaus am Ortsrand entlang und einen Wiesenweg hinauf. Hat man den Abstecher ausgelassen, geht man am Ortseingang rechts, folgt einer Linkskurve, überquert den HW1, folgt einer weiteren Linkskurve – der Ort ist stets links – bis man bei einem Gebäude auf einen breiteren Feldweg stößt, dem man nach rechts folgt.

Die Landschaft könnte nicht unterschiedlicher sein zu den Felsen, die nicht weit entfernt liegen: Die Albhochfläche ist hier sanft und hügelig. Man passiert Felder und Wiesen bis zum Waldrand, wo man entweder weiter dem Weg durch das Manental folgen kann und dann rechts um den Traifelberg herum wieder zum Ausgangspunkt zurückkommt. Oder man geht kurz vor dem Wald nach einer Linkskurve rechts in den Wald hinein und folgt dem Schotterweg bergauf, dieser führt über den Traifelberg ebenfalls zum Ausgangspunkt zurück.

Dauer: ca. 2 Stunden, an gutes Schuhwerk denken und auf den Felsen kein Risiko eingehen!

Der Traifelberg im Winter hat einen ganz besonderen Charme.

Kulinarisches aus Baden-Württemberg

Freitag, 11. September 2009, von:
3. Oktober 2009bis4. Oktober 2009

In Reutlingen kann man vom 3.-4. Oktober im Rahmen der Heimattage 2009 kulinarische Genüsse aus dem ganzen Ländle probieren und genießen.

Unter dem Motto “Baden-Württemberg isst und trinkt!” findet am Samstag, 3. Oktober um 10 Uhr ein Gottesdienst (St. Wolfgang) statt. Der angekündigte Feiertags-Wochenmarkt wurde leider abgesagt.

Am Sonntag, 4. Oktober werden von 11-18 Uhr in der Reutlinger Planie viele Köstlichkeiten aus dem Ländle aufgetischt – und zwar an einer “langen Tafel” im offenen Zelt: Man darf sich neben Alblinsen, Albschnecken, Filderkraut, Fisch und Fleisch auch auf Spezialitäten vom Schwarzwald, von Hohenlohe oder vom Bodensee freuen.

10 Tage Wanderreiten – Von der Alb in den Hegau und zurück

Sonntag, 6. September 2009, von:

Lange hab ich überlegt, was ich über meinen ersten wirklich langen Wanderritt im Sommer 2009 schreiben könnte. Ich wollte schwärmen, wie schön es war, was für tolles Wetter wir hatten und welch wunderbare Landschaften wir entdeckten.

Frühmorgens im Donautal

Aber was ist eigentlich das Besondere an einem 10-Tage-Ritt? Kurz gesagt: Die nicht vorhandene Notwendigkeit, viele Worte zu verschwenden (zumindest im Umgang mit den Pferden). Darum sollen diesmal die Fotos für sich sprechen.

Teil 1 – von Mehrstetten durchs Donautal nach Buchheim:

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Teil 2 – von Buchheim über Mindersdorf nach Mehrstetten:

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Landschaften, die wir durchwanderten:
» Großes Lautertal
» Laucherttal
» Naturpark Obere Donau
» Hegau / Hegaualb
» Alb-Donau-Kreis
» Schwäbische Alb

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Unterkünfte und Höfe, die uns begeisterten:
» Schäferei Fauser, Pfronstetten
» Ferienhof Jungnauer Höhe
» Gutshof Käppeler, Thiergarten
» Rudis Ranch, Buchheim
» Eckartsmühle, Mindersdorf
» Hof Hafersack, Gutenstein
» Das fröhliche Alb-Rind, Hochberg
» Hof Münch, Hochberg
» Sägehof, Indelhausen

» Mit Pferden auf dem Weg / Maultiertrail

Kartoffelfest auf dem Gestütshof St. Johann

Samstag, 22. August 2009, von:
9. September 2009

Ein Kartoffelfest mit großem Bauenmarkt und allerlei Aktionen findet am 09.09.2009 ab 11:00 Uhr auf dem Gestütshof St. Johann statt. Verschiedene “Schmeck den Süden”-Wirte werden die Gäste mit kulinarischen Genüssen erfreuen.

» www.karfoffelfest.info

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