Rundwanderung: Wimsen – Glastal – Digelfeld – Schweiftal – Ehrenfels
Sonntag, 12. Juli 2009, von: albträuflerStart Halbtageswanderung: Wimsen (ca. 9 km, ca. 160 Höhenmeter)
Start Ganztageswanderung: Zwiefalten (ca. 16 km, ca. 200 Höhenmeter)
Von beiden Startpunkten folgt man stets dem HW2 (rotes Dreieck) bachaufwärts.
Der Weg führt zunächst von Zwiefalten entlang der Aach zum Weiler Wimsen, der aus einer alten Mühle und dem Gasthof Friedrichshöhle (Einkehr) besteht. Die dortige auch als Wimsener Höhle bekannte Quellhöhle ist die einzige mit dem Boot befahrbare Höhle Deutschlands – täglich geöffnet von ca. April bis Oktober 10 – 18 Uhr.
Es geht weiter auf dem HW2 vorbei an Schloss Ehrenfels ins Glastal, einem wildromantischen Tal, das tief in die Albhochfläche eingeschnitten ist. Nach einer felsgesäumten Stelle gefolgt von einer Brücke biegt nach rechts das Schweiftal (Schild) ab. Wir folgen aber weiter dem Glastal – nur bei sehr feuchtem Wetter bietet es sich an, die Runde andersherum zu gehen, da der Weg im Glastal bequem geschottert ist und der im Schweiftal beim Bergabgehen eher rutschig werden kann.
Im Glastal also passieren wir die Glashöhle und die Bärenhöhle und können je nach Jahreszeit interessante Pflanzen und Blüten bewundern. An der Hayinger Brücke befindet sich ein großer Grillplatz mit Schutzhütte. Dort gehen wir rechts und folgen dem asphaltierten Gehweg neben der kleinen Verbindungsstraße. Wer nicht auf Asphalt gehen möchte, kann den Pfad nehmen, der links parallel zur Straße durch das Digelfeld führt.
Das Digelfeld ist die größte Wacholderheide der Schwäbischen Alb und ein Naturschutzgebiet. Wir folgen dem Weg bis zur höchsten Stelle und bis ein Feldweg im rechten Winkel nach rechts abbiegt (rote Gabel). Wer den Pfad durch die Wacholderheide gewählt hat, wird zuvor schon nach rechts wieder zur Straße geführt und muss noch ein kurzes Stück bis zu dem Abzweig auf dem Asphaltweg gehen.
Bei der T-Kreuzung geht man nach rechts. Es folgt eine schöne Blumenwiese, die bei Blütenfreunden keine Wünsche offen lässt. Nach einer Links- und einer Rechtskurve geht es einen schmalen Wiesenpfad nach links hinunter ins vorher schon erwähnte Schweiftal. An dieser Abzweigung bietet sich – geradeaus auf geschottertem und ausgeschildertem Weg – ein Abstecher (2 km) zum Lämmerstein (einem Felsen oberhalb des Glastals) an.
Der Weg ins Schweiftal ist weiterhin mit einer roten Gabel gekennzeichnet, wie schon erwähnt kann es bei feuchtem Wetter rutschig sein. Kurz bevor man wieder auf das Glastal trifft, gibt es eine unbeschilderte Abzweigung, bei der man in 1 Minute steil zur Ruine Alt-Ehrenfels hinaufsteigen kann, dort steht nur noch eine Mauer und eine Bank. Vorsicht, ebenfalls rutschig.
Zurück im Glastal folgen wir dem gleichen Weg zurück nach Wimsen bzw. weiter bis nach Zwiefalten.