albtips.de – Wandern im Biosphärengebiet

Schwäbische Alb – Wandern, Radfahren, Wanderreiten und Genießen

Archiv: Mai 2009

Markt der Möglichkeiten am Umweltbildungszentrum Listhof

Mittwoch, 27. Mai 2009, von: albträufler
21. Juni 2009

Beim Umweltbildungszentrum Listhof in Reutlingen findet am 21.6.2009 von 10 – 17 Uhr der 3. Markt der Möglichkeiten statt.

Es gibt viele Angebote und Veranstaltungen aus dem Bereich der Umweltbildung. Den Besuchern wird gezeigt, wie interessant und vielfältig Umweltpädagogik sein kann. Der Schwerpunkt des Tages liegt bei der Vorstellung und Durchführung von praktischen Aktivitäten der Anbieter.

Für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt mit regional erzeugten Bioprodukten wie Fisch, Grillwürste, Pizza oder Bauernbrot aus dem Holzbackofen. Dazu ein Glas Reutlinger Apfelsaft – das schmeckt besonders lecker!

Biosphärengebiet erhält UNESCO-Anerkennung

Mittwoch, 27. Mai 2009, von: albträufler

Der internationale Koordinierungsrat hat dem Biosphärengebiet Schwäbische Alb die UNESCO-Anerkennung ausgesprochen.

4-Tagesritt zu Albbüffeln und Wacholderschafen – Ein Bericht

Sonntag, 24. Mai 2009, von: albträufler

Vier Tage raus aus allem. Abschalten, Eintauchen, Genießen. Nur wenige Kilometer von zu Hause entfernt beginnt die andere Welt, wo man im Takt der Hufe Ruhe und Erholung findet und die Frühlingslandschaften in sich aufsaugen kann.

Wir starteten am Donnerstag früh bei Mehrstetten. Das Wetter war noch etwas unentschieden und die Regenklamotten mussten mit – aber wir brauchten sie die meiste Zeit doch nicht.

Auch wenn immer von der Albhochfläche die Rede ist, wir durchquerten am ersten Tag mehrere Täler, darunter das Große Lautertal bei Buttenhausen. Steil hinauf trugen uns die Pferde bis unter den Schachen, wo es das erste leckere Picknick gab.

Nachmittags leuchteten die Wiesen besonders stark, der Himmel in die eine Richtung blau, in die andere schwarz. Kurz vor unserem Ziel, dem Heidäcker Hof bei Ödenwaldstetten, erwischte uns das Gewitter mit Hagel und Starkregen. Nun weiß ich, wozu ein Reithelm außerdem noch gut sein kann. Die Pferde blieben aber ganz ruhig, nichts Natürliches kann sie schrecken.

Den Test haben manche Regenklamotten besser bestanden als andere, aber bald schien schon wieder die Sonne und wärmte uns. Auf dem Hof erwartete uns bald die Albbüffelherde der Hohensteiner Hofkäserei. Nachdem die Pferde versorgt und die Menschen getrocknet waren, gab es Raclette von einem großen Leib Albkäse mit leckerem Bauernbrot und Kartoffeln.

Die Nacht verbrachten wir in den Radwanderhäuschen des Hofes. Die Technobeats vom Bockbierfest aus dem Zelt ein paar Äcker weiter konnten uns nicht lange vom Schlafen abhalten. Auch nicht die immer wieder auftretenden Starkregenschauer.

Nach dem Frühstück am nächsten Morgen begannen wir die zweite Etappe des Wanderritts, die uns nach Pfronstetten zur Schäferei Fauser führen sollte. Es war ein herrlicher Tag, der gegen Abend immer sonniger wurde. Die Landschaft kam diesmal der Bezeichnung Albhochfläche schon näher: es ging vorbei an grüngelben Frühlingswiesen und durch abwechslungsreiche Wälder.

Bei der Schäferei rauchte schon das Lagerfeuer, auf dem später die Lammkoteletts gegrillt werden sollten. Aber zunächst gab es erfrischende Getränke und frisches Gras – je nach Geschmack. Die Pferde konnten es kaum erwarten, sich auf der Koppel zu wälzen, aber am schnellsten war das Muli.

Wir bezogen unser Heuhotel und besichtigten die Schäferkarren, die den Gästen ebenfalls für Übernachtungen zur Verfügung stehen. Schäferromantik? In gewissem Sinne bestimmt.
Das Wetter war auch abends noch so schön, dass wir unser Abendessen draußen mit Blick auf die Koppel und die anderen Tiere des Hofes genießen konnten. Interessant war das Zusammentreffen der kleinen Eselherde mit den Pferden und dem Maultier über die Zäune hinweg. Lange starrten sie sich an, während wir uns Schäfergeschichten anhörten.

Die Nacht war kurz, denn der Sonnenaufgang schien schön zu werden. Also nichts wie raus und Fotos machen. Zwei Stunden lang genoss ich die ruhige Morgenstimmung. Dabei fiel mir auf, dass die aufgehende rote Sonne direkt in die offene Tür des einzigen bewohnten Schäferkarrens hineinschien. Also doch ein wenig Romantik.

Nach dem Frühstück begann die längste Tour der vier Tage. Zunächst folgten wir dem Phänopfad, wo man verschiedenen Phänomenen auf den Grund gehen kann. Dieses Tal zog sich fast endlos, immer tiefer hinab ging es und danach bergauf, vorbei an Orchideenwiesen bis nach Hayingen und wieder hinab bis ins Lautertal bei Anhausen, wo es schon autofrei ist. Ein Stück folgten wir dem Verlauf der Lauter, um dann durch ein enges, ein wenig zugewachsenes Tal hinauf zu reiten. Dort gab es dann das wohlverdiente Picknick am Waldrand.

Weiter ritten wir auf teils abenteuerlichen Wegen, mal fast zugewachsen, mal mit querliegenden Baumstämmen, die umgangen werden mussten. Die Pferde nahmen es gelassen, für sie ist das Alltag und nichts Besonderes. Das Wetter war wieder wunderbar und als wir schließlich in Dächingen ankamen, durften die Pferde erst einmal den Dorfbrunnen halb leer trinken. Nur noch ein paar Meter waren es dann bis zur Wanderreitstation, wo die Pferde wieder auf die Koppel konnten.

Wir übernachteten diesmal ganz bequem in der Krone, wo das Essen mindestens ein paar Sterne verdient. Nach einer ruhigen und erholsamen Nacht begann der letzte Tag unserer Tour. Durch die abwechslungsreiche Landschaft mit Wiesen, Wäldern, Tälern und Höhen wanderten wir der Heimat der Pferde entgegen, nicht ohne nochmals ein leckeres Albpicknick zu genießen. Von der südlichen Alb her türmte sich eine große Gewitterfront auf, die uns aber nicht erreichte. Wir beschlossen diesen herrlichen Ritt bei schönstem Wetter.

» Wanderreiten auf der Schwäbischen Alb (mitpferdenaufdemweg.de)

Uracher Wasserfälle: Durch die Hölle zu den Gütersteiner Wasserfällen

Sonntag, 17. Mai 2009, von: albträufler

Frühmorgens ist das Licht im Maisental am schönsten und strahlt die imposanten Rutschenfelsen direkt an.

Die Wanderung beginnt am Parkplatz bzw. an der Bahnhaltestelle “Uracher Wasserfall”. Durch das Maisental gelangt man in 30-45 Minuten bis unter den Uracher Wasserfall. Dort beginnt der Aufstieg entlang des Falls über viele Stufen und Serpentinen (im Maisental gibt es einen Abzweig auf einen rollstuhl- bzw. kinderwagengeeigneten Weg).

Oberhalb des Wasserfalls angekommen findet man ein Plateau vor mit Bänken und Bäumen, einem Kiosk und einem WC. Hier lässt es sich herrlich picknicken. Von dort geht man ein kleines Stück den Weg zurück bis zur ersten Serpentinenkurve. Ein Schild weist in die “Hölle”. Dies ist der Bereich unterhalb der Rutschenfelsen, wobei man sich schon vorstellen kann, warum diese Gegend wohl so genannt wurde.

Zunächst ohne große Höhenunterschiede folgt man der Beschilderung “Gütersteiner Wasserfälle” – einmal geht es vom breiteren Weg links hinauf. Oben an der Hütte kann man nach rechts einen kurzen Abstecher zum Runden Berg machen, einem Gebiet, das wohl schon sehr früh besiedelt war.

Wer den Abstecher nicht macht, geht noch ein kurzes Stück links hinauf und dann rechts die breite Fohlensteige hinab. Pferdefans können der Fohlensteige auch nach oben folgen bis zum Fohlenhof und von dort auf anderem Wege hinab zu den Gütersteiner Wasserfällen (stets ausgeschildert).

Viele finden die Gütersteiner Wasserfälle noch schöner und spannender als den bekannteren Uracher Wasserfall. Sie sind nicht so hoch, aber dafür vielfältig, fast schon wie Wasserspiele.

Von dort geht es ähnlich wie am Uracher Wasserfall über Serpentinen ins Tal hinab bis nach Güterstein, welches wie der Fohlenhof oben zum Gestüt Marbach gehört. Man geht links am Gebäude vorbei und kommt etwas weiter an einer Pferdetränke vorbei. Dann folgt man einfach dem Wegverlauf zurück bis zum Parkplatz bzw. zur Bahnhaltestelle.

Eine Idee, die ich selbst noch nie ausprobiert habe: Wer sich nach der Wanderung noch etwas Gutes tun will, kann gleich von vorneherein beim Thermalbad parken, es sind nur ein paar 100 Meter mehr und dort kann man den Wandertag auf sehr entspannte Weise ausklingen lassen.

Abendspaziergang: Schmetterlinge und Blumen am Georgenberg

Samstag, 16. Mai 2009, von: albträufler

Mögliche Ausgangspunkte: Wanderparkplatz unterhalb des Georgenberggipfels oder Höhenraststätte-Georgenberg.

Vom Gipfel hat man einen einzigartigen Rundumblick auf Reutlingen, den Albtrauf von der Achalm bis zum Roßberg und bei guter Sicht bis in den Schwarzwald. Man findet von Jahr zu Jahr mehr Blumenarten und stets schwirrt eine Unzahl Schmetterlinge herum.

Biosphärenmarkt auf dem Reiterhof Breithülen

Freitag, 15. Mai 2009, von: albträufler
16. Mai 2009bis17. Mai 2009

Auf dem Reiterhof Breithülen findet am 16. und 17. Mai 2009 ein Markt mit Biosphärenspezialitäten und regionalen Produkten statt. Von kulinarischen Angeboten wie Fisch, Fleisch, Honig, Säften und Backwaren bis hin zu handwerklichen Erzeugnissen wie Töpferwaren und Reitzubehör wird alles geboten. Spielmobil, Ponyreiten und Planwagenfahrten gibt es (nicht nur) für die kleinen Gäste.

Rundwanderung: Filsenberg – Maisenbühl (Bolberg)

Sonntag, 10. Mai 2009, von: albträufler

Vom Freibad Öschingen entweder den Fahrweg oder den Wanderweg hinauf zum Naturschutzgebiet Filsenberg. Rundweg über die weitläufige Wiese und zur Erhebung Maisenbühl. Im Frühjahr viele blühende Blumen.

Abstecher mit ca. 100 Höhenmeter hinauf zum Bolberg. Erste Variante direkt hinauf über den Weg mit der blauen Gabel oder etwas länger aber weniger steil: Nach Eintritt in den Wald die zweite Abzweigung nach rechts auf ebenem Weg. Nach einer kurzen Weile zweigt ein Weg nach links oben ab, dem man stets in einer leichten Linkskurve sanft bergauf folgt. Einige hundert Meter nach einer Rechtskurve am Ende des Tals stößt man auf den HW1, dem man nach links oben folgt bis zum Bolberg Aussichtspunkt. Von dort mit Wegzeichen blaue Gabel zurück zum Filsenberg.

Ohne Abstecher: ca. 2-3 Stunden
Abstecher kurz: 45 min
Abstecher lang: 1 Stunde

Auftaktwochenende der Heimattage Baden-Württemberg 2009

Freitag, 8. Mai 2009, von: albträufler
16. Mai 2009bis17. Mai 2009

Reutlingen ist Gastgeber der Heimattage Baden-Württemberg 2009. Unter dem Motto “Kultur schafft Heimat” lädt die Stadt zu einer Vielzahl von Veranstaltungen ein.

Weitere Informationen: www.heimattage-reutlingen.de

Streckenwanderung: Holzelfingen – Greifenstein – Stahleck – Übersberg – Ursulahochberg – Pfullingen (Reutlingen)

Freitag, 1. Mai 2009, von: albträufler

Start in Holzelfingen, immer dem HW5 am Albtrauf entlang folgen. Man kommt an verschiedenen Felsen und Burgruinen vorbei: Von der Ruine Greifenstein hat man einen schönen Blick ins Echaztal und hinüber zu Schloss Lichtenstein. Vom Eckfelsen kann man schon den Wollenfels am Ursulahochberg sehen, an dem man später noch vorbeikommt. Weiter über die Ruine Stahleck (von der nur noch der Burggraben erkennbar ist), Göllesberg bis kurz vor das Segelfluggelände Übersberg. Hier verlassen wir den HW5.

Segelflugfreunde können hier einen kleinen Umweg zum Segelfluggelände Übersberg machen, dann weiter zum Übersberger Hof (Einkehr), möglicher Abstecher zum Mädlesfels nur ein knapper Kilometer, sehr schöne Aussicht auf Eningen und die Achalm. Vom Übersberger Hof führt links ein Weg mit Wegzeichen blaues Dreieck steil hinab durch den Wald und stößt bald auf die Autostraße und das von links kommende Klappersteigle.

Wer den Umweg zum Übersberg nicht machen möchte, kann kurz nach dem Waldende von Göllesberg kommend noch ein Stück Richtung Segelfluggelände gehen und dann links das Klappersteigle hinunter (nicht ausgeschildert). Dieses stößt weiter unten auf den asphaltierten Fahrweg. Dort geht man wenige Schritte auf der Straße und nimmt den schmalen, steilen Pfad der zwischen Straße und einem nach links abbiegenden, breiteren Waldweg hinauf zum Ursulahochberg (nicht ausgeschildert). Der Pfad trifft auf einen breiteren Weg, dem man links folgt bis zur Wiese, welche unter Naturschutz steht. Im Frühjahr und Sommer findet man dort viele schöne und auch seltene Blumenarten.

Auf der Wiese führt nach kurzem ein Wiesenweg links hinauf zu einer Baumgruppe mit Grillplatz und Bänken. Dort geradeaus weiter bis zum Wald, nach wenigen Metern trifft man dort auf den Wollenfels mit wunderbarem Blick über das Zellertal bis nach Unterhausen und hinauf zum Lichtenstein. Sogar die Kirchturmspitze von Holzelfingen schaut hervor.

Der Weg geht zurück zur Baumgruppe und dann leicht links den Wiesenweg hinab wieder bis zum Waldrand, wo ein steiler Weg bis zur Elisenhütte hinab führt. Dort folgen wir weiter dem Burgenweg bzw. dem blauen Dreieck immer am Albtrauf entlang, teils parallel zur Straße teils diese überquerend vorbei an der Ernsthütte. Von hier aus kann man einfach weiter dem Burgenweg bis nach Pfullingen bzw. Reutlingen folgen.

Der schönere, spannendere und kaum längere Weg biegt wenige hundert Meter nach der Ernsthütte im Wald nach links Richtung Albtrauf ab. Dort trifft man auf einen Felsen mit Bänkle, von dem aus man wieder eine schöne Sicht auf das Echaztal, Unterhausen und den Schönbergturm hat. Direkt beim Felsen beginnt ein steiler Serpentinenweg den Albtrauf hinab. Vorsicht, kann rutschig und knieschädigend sein – nur bei entsprechender Kondition gehen!

Unten angekommen nimmt man den zweiten Abzweig rechts und triftt bald auf ein Naturschutzgebiet – eine Wiese, auf der es im Frühjahr viele Küchenschellen, Orchideen und auch Schmetterlinge zu sehen gibt. Man überquert die Wiese und kommt unterhalb des Waldcafés (Einkehr) heraus. Nach dem Waldcafé stößt man bald wieder auf den Burgenweg, dem man nun bis nach Pfullingen bzw. Reutlingen folgen kann. Alternativ kann man ab Pfullingen Mitte auch dem WasserErlebnisPfad Echaz folgen – ein Weg in der Natur mitten durch die Stadt, der außerdem noch die asphalt-ärmere Variante bietet.

Ambitionierte Halbtageswanderung ca. 4-6 Stunden je nach Kondition und Pausen.
Wenig bergauf außer zum Ursulahochberg, Wanderkarte empfehlenswert

GardenLife 2009 – Reutlingen

Mittwoch, 29. April 2009, von: albträufler
21. Mai 2009bis24. Mai 2009

Auf dem historischen Gelände der Pomologie Reutlingen, gegründet 1860 von Eduard Lucas, findet vom 21. – 24 Mai 2009 die 8. GardenLife unter dem Motto: “Nutzgarten trifft Gartenkultur” statt.

Die Freiluftmesse für “Grünes und Schönes für Drinnen und Draußen” lädt ein zum Bummeln, Schauen und Genießen. Als Neuheit kann man diesmal einfach eine Picknickdecke oder einen gemütlichen Teppich mitbringen und im grünen blühenden Ambiente gemütlich sitzen, schwätzen oder gar picknicken.

Am Freitag, 22. Mai 2009 lädt der Medienpartner SWR 4 zum “Gartentag” rund um das Motto vom Nutzgarten zur Gartenkultur ein. SWR-Moderatorin Bärbel Schlegel bietet von 11 – 17 Uhr auf der Bühne vor dem Glashaus ein abwechslungsreiches Programm.

www.gardenlife.de

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