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Schwäbische Alb – Wandern, Radfahren, Wanderreiten und Genießen

Archiv: November 2007

Schneestapfen zum Zeller Horn – Ausblick auf die Burg Hohenzollern

Samstag, 17. November 2007, von:

Ausgangspunkt des Spaziergangs: Parkplatz am Zollersteighof bei Onstmettingen

Ein ausgeschilderter Weg führt vom Zollersteighof zum Zeller Horn. Von dort hat man einen klassischen Blick auf die Burg Hohenzollern. Es gibt mehrere Wegvarianten, so dass man einen Rundkurs gehen kann.

Der Raichberg bietet darüberhinaus viele Möglichkeiten, eine Halb- oder Ganztagswanderung daraus zu machen. Der Klassiker dürfe die Wanderung zur Burg Hohenzollern sein.

Novembertour zum Gielsberg und zu den Pfullinger Hochwiesen

Sonntag, 4. November 2007, von:

Am oberen Ende der Stuhlsteige zwischen Pfullingen und Genkingen befindet sich der Wanderparkplatz Ruoffseck, von dem aus man einige schöne Touren starten kann. Die meisten werden wohl zum Wackerstein, zum Won oder zur Nebelhöhle aufbrechen – in die andere Richtung bietet sich aber ebenfalls eine spannende und aussichtsreiche Tour.

Dazu bleibt man auf der Straßenseite des Parkplatzes und folgt dem Wiesenweg (Blaue Gabel) zum Gielsberg hinauf. Nach kurzer Zeit kommt man in den Wald und gleich darauf zum Aussichtspunkt Gielsberg (810 m.ü.N.N.), von dem aus man eine für den Albtrauf eher ungewöhnliche Aussicht auf den Roßberg sowie den ebenfalls wie ein Vulkankegel wirkenden Rößlesberg hat, den man auch als kleine Ausgabe des Roßbergs bezeichnen könnte.

Man folgt dem Weg weiter steil hinab durch den Wald bis zum einsam gelegenen Wanderparkplatz Pfullinger Berg und dort links weiter dem breiten Schotterweg. Der führt durch kurze Wiesen- und Waldstücke, bis man zu den weitläufigen, waldgesäumten Hochwiesen kommt.

Dort ist die Außenwelt wie ausgeblendet. Der Schotterweg wird zum Wiesenweg. Immer weiter geht man auf die der Albhochfläche vorgelagerte “Halbinsel” – rechts, links und vorne Albtrauf.

Die am Weg mehrfach platzierte Karte des Gebiets ist mißverständlich. Um zum Aussichtspunkt Lache zu gelangen, muss man an einem einzeln stehenden Baum mit Bank einfach geradeaus weiter gehen und nicht nach rechts abbiegen. Nach ca. 20-30 Minuten erreicht man diesen Aussichtspunkt: Von dort blickt man auf Pfullingen, den Georgenberg, die Achalm und den Albtrauf bis hin zum Hohenneuffen.

Auf gleichem Weg kommt man zurück zum Ausgangspunkt.
Gesamtstrecke: 8-9 km

Varianten bieten sich viele, so z.B. eine Ganztageswanderung oder Abstecher zum Stöffelberg oder Barmkapf.

Spaziergang von der Pfullinger Wanne zum Kletterfels Wackerstein

Samstag, 3. November 2007, von:

Diesen ausgedehnten Spaziergang startet man an der Pfullinger Wanne. Zum dortigen Wanderparkplatz gelangt man, wenn man von der alten Straße zwischen Pfullingen und Unterhausen an der großen Gärtnerei rechts abbiegt.

Vom Parkplatz aus passiert man zunächst die Schranke und folgt dem Schotterweg über die Wiese. Nach wenigen Minuten kommt schon der Wackerstein in Sicht. Man folgt dem Weg bis zum Hinteren Sättele, wo an einem alten Baum unzählige Wanderziele ausgeschildert sind.

Wir folgen dem Wanderzeichen HW5 (Rotes Dreieck), welches uns in Serpentinen durch den Wald hinauf führt bis zu dem sehr exponierten Wackerstein mit einer großartigen Aussicht ins Albvorland. Auch wenn man sich zunächst alleine wähnt, kann es passieren, dass von unten plötzlich ein Kletterer den Gipfel des Fels erklimmt.

Auf gleichem Weg geht es zurück. Wer noch nicht genug hat, kann stattdessen am Hinteren Sättele halbrechts abbiegen hinauf zum Schönberg mit seiner ebenfalls sehr schönen Wiese und dem Aussichtsturm mit dem schrägen aber passenden Namen “Unterhose” (alles gut ausgeschildert).

Von dort geht es ebenfalls zurück zur Wanne. Auf dieser Wiese kann man ebenfalls noch einige Zeit verbringen sowie viele Naturschönheiten entdecken, während man zu den beiden Aussichtspunkten spaziert.

Novembersonne hoch über dem Seeburger Tal – Hohenwittlingen und Baldeck

Donnerstag, 1. November 2007, von:

Fährt man durch das kleine Örtchen Wittlingen oberhalb von Bad Urach und auf der Hohen-Wittlinger-Straße ortsauswärts, dann trifft man auf einen Wanderparkplatz.

Die Wanderung folgt von dort aus zunächst der Straße bis zum Hofgut Hohenwittlingen und geradeaus weiter in den Wald durch einen Burggraben bis zur Burgruine Hohenwittlingen. Oben angekommen bietet sich ein beeindruckender Blick ins Ermstal (Seeburger Tal) und auf die Felsen des gegenüberliegenden Albtraufs.

Von der Burg aus gehen wir stets am rechts abfallenden Albtrauf talaufwärts weiter. Dabei passieren wir den Buckfelsen sowie den Geschlitzten Fels. Nach einer großen Rechtsschleife erreichen wir schließlich die Ruine Baldeck – kleiner, versteckter und verwinkelter als die vorige Burg.

Von der Burg aus gehen wir ein kurzes Stück zurück und biegen nach rechts hinauf ab. Über einen breiten Grat gelangen wir zu einer Kreuzung im Wald, an der wir uns links halten. Bei Verlassen des Waldes bietet sich nochmals ein schöner Blick über Hofgut und Ruine Hohenwittlingen, hinüber nach Sirchingen und rechts auf den Ort Wittlingen. Nach einem kurzen Wegstück durch die Weiden trifft man auf die Straße, zweigt nach rechts ab und kommt so zum Parkplatz zurück.

Eine ausführliche Beschreibung dieser Wanderung findet man auf bad-urach.de (unter “Weitere Wanderkarten”).

Länge: ca. 12 km
Höhenunterschied: ca. 100 m

Ganz in der Nähe bietet sich ein echtes Kleinod zur Einkehr an: das Café Schlössle am Ortseingang von Seeburg.

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